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Seehandel
Ist ein Spieler an der Reihe, so kann er in der
Handelsphase auch ohne Partner Rohstoffkarten
tauschen: der Seehandel ermöglicht ihm das.
- Bei der einfachsten (und ungünstigsten) Tauschvariante
4:1 legt der Spieler vier gleiche Rohstoffkarten
ab und nimmt sich die gewünschte Karte von dem entsprechenden Stapel. Der Spieler
benötigt keinen Hafenstandort.
Beispiel: Hans legt vier Karten Erz auf den Stapel zurück und nimmt sich
eine. Es wäre natürlich, zuerst einen günstigeren Tausch mit den Mitspielern zu
versuchen (Binnenhandel),
aber wenn die nicht wollen ...
- Bessere Tauschmöglichkeiten hat ein Spieler, wenn
er an einem Hafenstandort eine
Siedlung oder Stadt
errichtet hat. Es gibt zwei Arten von Hafenstandorten:
| Einfacher Hafen (3:1) Der Spieler, der
an der Reihe ist, darf während seiner Handelsphase drei Rohstoffkarten einer beliebigen
Art ablegen und sich dafür eine beliebige Rohstoffkarten
vom Vorrat nehmen. Beispiel: Hans legt drei Holzkarten zurück auf den Vorratsstapel
Holz und nimmt sich eine Karte Erz. |
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| Spezialhafen (2:1) Jetzt ist wichtig, in
welchem Spezialhafen der Spieler seine Siedlung
oder Stadt stehen hat. Die günstige
Tauschmöglichkeit 2:1 gilt nur für den Rohstoff, der auf dem Hafenfeld abgebildet
ist. Beispiel: Der Spieler hat eine Siedlung
(oder Stadt) in dem Spezialhafen errichtet,
der Wolle zeigt. Der Spieler legt zwei Karten Wolle zurück auf den Vorratsstapel
Wolle und nimmt sich dafür eine Karte Erz (oder eine beliebige andere Rohstoffkarte).
Er kann auch vier Karten Wolle gegen zwei andere Karten tauschen - je nach Vorrat.
Ein Spezialhafen berechtigt nicht zum Tausch der anderen Rohstoffe im Verhältnis
3:1. |
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Sieben
gewürfelt
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Würfelt ein Spieler in seiner Phase
Rohstofferträge eine "Sieben",
so erhält kein Spieler Erträge. Im Gegenteil: Alle Spieler zählen ihre
Rohstoffkarten in ihrem Besitz.
Wer mehr als 7 Karten hat (also 8, 9 usw.), muß die Hälfte davon auswählen
und ablegen - zurück auf den oder die Vorratsstapel.
Beispiel: Hans würfelt eine "7". Er hat
nur sechs Karten auf der Hand, Benni hat sieben Karten und Wolfgang elf.
Wolfgang muß 5 Karten (immer abrunden) ablegen. Wolfgang wählt
drei Karten Holz und zwei Karten Wolle und legt sie auf die entsprechenden
Vorratsstapel zurück.
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Dann nimmt
der Spieler, der an der Reihe ist, den Räuber und versetzt ihn auf
den Zahlenchip eines beliebigen, anderen Landfeldes.
Außerdem darf er dem Spieler eine Rohstoffkarte
rauben (und selbst behalten), der eine Siedlung
oder Stadt an diesem Landfeld stehen
hat. Sind es zwei oder mehr Spieler, darf er sich einen davon aussuchen. Der Spieler,
der beraubt wird, hält dabei seine Rohstoffkarten
verdeckt in der Hand. Siehe Beispiel Ritter
Der Spieler
setzt das Spiel mit seiner Handelsphase fort.
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